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Das beste Solo präsentierte Nathalie Parsa mit Lois Lanes „Aber treu bin ich nur dir“.
Die bildhübsche junge Frau legt dabei eine Bühnenpräsenz an den Tag, mit der sie mühelos den ganzen Saal beherrscht. Zeitschrift Musicals (Ausgabe:Aug./Sept. ’18), Klaus Bunte – „Kiss me, Kate“ am Theater Hagen

Bericht über „Lieder für eine neue Welt“ auf der Internetpräsenz „Musicalboulevard

Dieser szenische Liederabend verbindet als Schauplätze ein spanisches Schiff von 1492 mit den Charakteren und Problemen des New York von heute. Alle Titel handeln von einer Reise – einer Reise in die „neue Welt“. Jeder der dargestellten Charaktere befindet sich an einem Wendepunkt im Leben. Der Komponisten selbst sagte einmal dazu : „Es geht um Momente , in denen man gezwungen ist, eine Mauer zu zertrümmern, Stellung zu beziehen oder sich umzudrehen und zurück zu gehen.“ Jeder der 17 Titel steht für sich selbst. Auf gesprochene Texte wird verzichtet und es gibt keine feste Rahmenhandlung.  Nathalie Parsa und Linda Rietdorff alternieren in der Rolle der Frau 2 und verkörpern die „Lebensmüde“, die wegen eines Nerzmantels mit Suizid droht – „Nur ein Schritt“ und die Weihnachtsfrau, die an Weihnachten nicht mehr länger allein sein will – „Surabaya Santa“. Beide überzeugen mit komödiantischen Talent und sehr guten Stimmen. Eine der stärksten Kompositionen „Die Flaggenmacherin,1775“ meistern beide mit Bravur – ich hatte Gänsehaut ! Alle Solisten harmonisieren stimmlich und schauspielerisch einwandfrei. Christian Alexander Müller führt die Charaktere perfekt, schlicht und für den Zuschauer gut nachvollziehbar. Er versteht es die Stärken seiner Absolventen hervorzuheben. Respekt für diese wundervolle Regiearbeit! Alles in allem ein vollkommen stimmiger und gelungener Abend – der die hohe Qualität der Ausbildung an der Hochschule dokumentiert. Bleiben die Frage offen, ob man an den Musiktheatern merken wird, dass keine Schüler mehr aus Leipzig kommen und ob es sich eine Hochschule leisten kann so einen zukunftsträchtigen Zweig wie die Musicalsparte zu schließen. (http://www.musicalboulevard.de/berichte.html) März 2015 – Sylvia Baiern